Piĉ, Karolo (1920-1995)

Brunoj

Vi estas kiel asfodelo.

Dum aĝa ventflageto knaris,
mi viajn brunajn harojn flaris.
Volupto.
Revo.
Kaj ĉielo.
Mi flaris.
Kaj mi ekde tiam
nenion plu rememoras.
Via hararo brune floras
kaj ebriige bonodoras.
Sed vane mi demandas:
kiam?

Mi flaris, flaris, flaris, flaris,
Kaj viaj brunaj haroj sparke knalis,
kaj brune brulis brunaj bruloj
sub la brunaj brovoj
profunde en viaj du okuloj.

Vi estas kiel asfodelo.
Fumo scendas dos la tero.
kaj mi ebrie post vi iras.
Anĝelaj tuboj dolĉe liras.
La tempo falis.
Io tintas.
Nigroj kaj brunoj labirintas.

aus: Angoro, Artur E. Iltis. Saarbrücken 1982
       mit freundlicher Genehmigung von Irmi Haupenthal




Brauntöne

Du bist wie eine Asphodelia.

Ein Wetterfähnchen knarrte, reich an Jahren,
da streifte mich der Duft von deinen Haaren.
Begehren.
Träumen.
Und im Himmel.
Welch ein Duft.
Und von da an
keine Vergangenheit mehr.
Braun blüht dein Haar
und riecht betörend gut.
Doch vergebens frage ich:
wann?

Ich roch und sog den Duft ein immer wieder,
und deine braunen Haare explodierten funkensprühend
und braun brannte braunes Brennen
unter braunen Brauen
Tief in deinen beiden Augen.

Du bist wie eine Asphodelia.
Rauch steigt von der Erde auf.
Und ich folge dir wie trunken.
Engelsorgeln säuseln sanft.
Die Zeit verfällt.
Etwas klingt.
Schwarz- und Brauntöne: ein Labyrinth.

       aus dem Esperanto-Original übertragen von Irmi Haupenthal